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Das Tomatenrätsel - Teil 2

Um dem Tomatenrätsel auf die Spur zu kommen, wurde die Person ausfindig gemacht, welche für das zwischenzeitliche Süditalien-Feeling in der Murg-Stiftung verantwortlich war. Sie ist uns Rede und Antwort gestanden, sodass das Rätsel nun als gelöst betrachtet werden kann.

Sascha Dimmeler, was hat es mit diesen Tomaten-Bildern auf sich?

Wir haben in der Murg-Stiftung an drei Tagen selber Tomaten-Sugo produziert. Da sind diese Fotos entstanden.

Wie kam es zur Idee, Sugo selbst zu produzieren?

In meiner Familie ist es seit 15 Jahren Tradition, dass an einem Wochenende im Jahr alle zusammen kommen um Tomaten-Sugo selber herzustellen. Dabei haben jeweils alle, vom Grossvater bis zum Jüngsten, ihre Aufgabe. Unsere italienische Nachbarin hat uns beigebracht, wie die Herstellung funktioniert.

Als es in der Murg-Stiftung darum ging, Produktvorschläge für den Markt zu machen, kam mir die Idee, dass wir auch mit den Bewohnenden Sugo herstellen könnten.

Wie viele Kilogramm Tomaten sind verarbeitet worden?

550 Kilogramm feinster Tomaten aus Apulien, Italien. Daraus entstanden etwa 650 Flaschen à 0.5 Liter Sugo.

Wie läuft die Produktion Schritt für Schritt ab?

  1. Tomaten sortieren und waschen
  2. Tomaten halbieren und Strunk rausschneiden
  3. Tomatenstücke auf einem Tuch auslegen, Salz darüber streuen, damit Flüssigkeit entzogen wird
  4. Tomatenstücke aufkochen, bis sie weich und matschig sind
  5. Stücke durch die Tomatenpassiermaschine lassen
  6. Den entstandenen Sugo dezent würzen, damit später nach persönlichem Geschmack verfeinert werden kann
  7. In Gläser abfüllen, diese etikettieren und dekorieren.

Wo können interessierte Schleckmäuler Sugo kaufen?

Entweder am Markt in Frauenfeld, wo die Murg-Stiftung mit einem Verkaufsstand vertreten sein wird, sobald die Corona-Situation dies zulässt. Ich hoffe, dass dies ab November möglich sein wird. Eine andere Möglichkeit ist, dass man sich bei Manuela Seitz meldet, welche in der Murg-Stiftung zuständig ist für den Verkauf (Tel.: 071 929 66 80).

Das Tomatenrätsel - Teil I

Man könnte sich in einem kleinen Dorf irgendwo in Süditalien wähnen, wenn man die folgenden Bilder betrachtet. Doch sie wurden in der Murg-Stiftung in Littenheid aufgenommen. Was es damit auf sich hat, wird demnächst an dieser Stelle genauer erklärt werden. Bleiben Sie dran!

Das Glückskrokodil - Bericht von Herrn Veit Gremli

Wir mussten etwas früher als sonst aufstehen. Bei einem kurzen Zwischenhalt konnten wir noch einen Bewohner der Aussenwohngruppe abholen. Auf der Autobahnging es dann Richtung Einkaufszentrum Zugerland. Dort gab es zum Wachwerden direkt einen Kaffee.

Dann ging es nach Baar zur Höhle. Der unscheinbare Eingang lag etwas in der Höhe. Dabei kam der eine oder andere ins Schnaufen beim Hochlaufen.

Durch den Bergbau und die Gewinnung von Tuffstein wurde dieses Höhlensystem erst entdeckt. Es ist relativ weiches Material und dadurch entstanden die Stalaktiten (hängende Formen) und die Stalagmiten (liegende oder stehende Formen). Faszinierend waren die Beleuchtung sowie die Beschreibungen am Wegesrand. Ich hätte mir etwas mehr Zeit gewünscht aber meine Mitbewohner wollten schnell weiter.

Die zweite Höhle lag etwas unterhalb. Sie wurde zuerst entdeckt und wurde durch einen unterirdischen See geschützt. Was zum Bau eines Entlastungsstollens führte. Sie ist die kleinere Höhle, dafür aber die interessantere. Sie birgt so Überraschungen wie die Schildkröte oder das Krokodil. Die Berührung des Krokodiles soll der Sage nach Glück bringen. Also haben alle das Krokodil betatscht.

Die Besichtigung war zu früh fertig so konnten wir noch die Fabrik anschauen. Es wird dort die Wasserkraft zu Strom umgewandelt. Auch ein Speicher ist dabei.

Durch einen Abstecher auf den höchsten Gipfel konnten wir über den ganzen Zugersee sehen. Es war wunderschönes Wetter und so war auch die Fernsicht schön.

Das Mittagessen wurde uns von der Murg-Stiftung offeriert. Wir konnten aus verschiedenen Menüs auswählen und so sind alle auf ihre individuelle Rechnung gekommen. Zum Dessert gab es nach einem Spaziergang am See noch eine Glace.

Die Heimfahrt war wenig spektakulär.

Ausflug Gotthard Basistunnel

Sehr lange mussten sich die Bewohner und Bewohnerinnen der Murg-Stiftung gedulden, bis die Corona-Situation endlich wieder einmal einen Ausflug zuliess. Ende Juli war es soweit und Ziel war der längste Eisenbahntunnel der Welt: der Gotthard-Basistunnel.

Nach etwa zwei Stunden Autofahrt war man in Erstfeld angekommen, wo die Gruppe von einem Bauingenieur in Empfang genommen wurde. Dieser führte die mit Helm und Weste ausgerüsteten Murg-Stiftler in den Tunnel. Metin Kilic berichtet, dass die Besichtigung sehr interessant gewesen sei. Imposant fand er, wie man einen durchfahrenden Zug von einem Nebentunnel aus habe beobachten können. Ihm habe auch allgemein die Umgebung und die Landschaft in Erstfeld sehr gefallen.

Nach der eindrücklichen Führung stärkte sich die Gruppe bei einem feinen Mittagessen und genoss die Sonne bevor es anschliessend wieder auf den Nachhauseweg ging.

D'Murg hilft mit

Wir als geschützte Werkstatt der Murg-Stiftung in Littenheid nehmen die Maskenpflicht ernst und stellen Mund-Nasen-Masken mit verschiedenen bunten Motiven in sorgfältiger Handarbeit her. Unsere Masken bestehen aus zwei Stoffteilen aus Baumwolle und einem wechselbaren Vlies in der Mitte.

Stoffmaske und Vlies lassen sich bei mind. 60°C waschen und sind somit wieder verwendbar.

Hergestellt werden sie in wenigen relativ einfachen Schritten:

1. Benötigte Stoffteile ausschneiden

2. Falten einzeichnen, fixieren und feststeppen

Es ist ratsam, die Maske vor der ersten Benutzung 10 Minuten lang in kochendes Wasser zu legen oder wie oben beschrieben, in der Waschmaschine zu waschen.

Um die Maske nicht zu beschädigen ist es wichtig, vor dem Waschen die Gummibänder, das Vlies und den Draht herauszunehmen.


Zur Anwendung sollte folgendes beachtet werden:

  • Die Maske muss über der Nase und dem Mund sitzen
  • Die Innenfläche der Maske sollte nicht berührt werden
  • Ein Draht hilft die Maske auf der Nase zu fixieren
  • Bei nicht Gebrauch: Maske hinter den Ohren fassen, von Gesicht ziehen und in die Hälfte zusammenlegen (Innenfläche der Maske dabei nicht berühren)

Unter folgendem Link wird das korrekte Anlegen der Maske vorgezeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=l_Sr2cVHS5M

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