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Das Glückskrokodil - Bericht von Herrn Veit Gremli

Wir mussten etwas früher als sonst aufstehen. Bei einem kurzen Zwischenhalt konnten wir noch einen Bewohner der Aussenwohngruppe abholen. Auf der Autobahnging es dann Richtung Einkaufszentrum Zugerland. Dort gab es zum Wachwerden direkt einen Kaffee.

Dann ging es nach Baar zur Höhle. Der unscheinbare Eingang lag etwas in der Höhe. Dabei kam der eine oder andere ins Schnaufen beim Hochlaufen.

Durch den Bergbau und die Gewinnung von Tuffstein wurde dieses Höhlensystem erst entdeckt. Es ist relativ weiches Material und dadurch entstanden die Stalaktiten (hängende Formen) und die Stalagmiten (liegende oder stehende Formen). Faszinierend waren die Beleuchtung sowie die Beschreibungen am Wegesrand. Ich hätte mir etwas mehr Zeit gewünscht aber meine Mitbewohner wollten schnell weiter.

Die zweite Höhle lag etwas unterhalb. Sie wurde zuerst entdeckt und wurde durch einen unterirdischen See geschützt. Was zum Bau eines Entlastungsstollens führte. Sie ist die kleinere Höhle, dafür aber die interessantere. Sie birgt so Überraschungen wie die Schildkröte oder das Krokodil. Die Berührung des Krokodiles soll der Sage nach Glück bringen. Also haben alle das Krokodil betatscht.

Die Besichtigung war zu früh fertig so konnten wir noch die Fabrik anschauen. Es wird dort die Wasserkraft zu Strom umgewandelt. Auch ein Speicher ist dabei.

Durch einen Abstecher auf den höchsten Gipfel konnten wir über den ganzen Zugersee sehen. Es war wunderschönes Wetter und so war auch die Fernsicht schön.

Das Mittagessen wurde uns von der Murg-Stiftung offeriert. Wir konnten aus verschiedenen Menüs auswählen und so sind alle auf ihre individuelle Rechnung gekommen. Zum Dessert gab es nach einem Spaziergang am See noch eine Glace.

Die Heimfahrt war wenig spektakulär.

Ausflug Gotthard Basistunnel

Sehr lange mussten sich die Bewohner und Bewohnerinnen der Murg-Stiftung gedulden, bis die Corona-Situation endlich wieder einmal einen Ausflug zuliess. Ende Juli war es soweit und Ziel war der längste Eisenbahntunnel der Welt: der Gotthard-Basistunnel.

Nach etwa zwei Stunden Autofahrt war man in Erstfeld angekommen, wo die Gruppe von einem Bauingenieur in Empfang genommen wurde. Dieser führte die mit Helm und Weste ausgerüsteten Murg-Stiftler in den Tunnel. Metin Kilic berichtet, dass die Besichtigung sehr interessant gewesen sei. Imposant fand er, wie man einen durchfahrenden Zug von einem Nebentunnel aus habe beobachten können. Ihm habe auch allgemein die Umgebung und die Landschaft in Erstfeld sehr gefallen.

Nach der eindrücklichen Führung stärkte sich die Gruppe bei einem feinen Mittagessen und genoss die Sonne bevor es anschliessend wieder auf den Nachhauseweg ging.

D'Murg hilft mit

Wir als geschützte Werkstatt der Murg-Stiftung in Littenheid nehmen die Maskenpflicht ernst und stellen Mund-Nasen-Masken mit verschiedenen bunten Motiven in sorgfältiger Handarbeit her. Unsere Masken bestehen aus zwei Stoffteilen aus Baumwolle und einem wechselbaren Vlies in der Mitte.

Stoffmaske und Vlies lassen sich bei mind. 60°C waschen und sind somit wieder verwendbar.

Hergestellt werden sie in wenigen relativ einfachen Schritten:

1. Benötigte Stoffteile ausschneiden

2. Falten einzeichnen, fixieren und feststeppen

Es ist ratsam, die Maske vor der ersten Benutzung 10 Minuten lang in kochendes Wasser zu legen oder wie oben beschrieben, in der Waschmaschine zu waschen.

Um die Maske nicht zu beschädigen ist es wichtig, vor dem Waschen die Gummibänder, das Vlies und den Draht herauszunehmen.


Zur Anwendung sollte folgendes beachtet werden:

  • Die Maske muss über der Nase und dem Mund sitzen
  • Die Innenfläche der Maske sollte nicht berührt werden
  • Ein Draht hilft die Maske auf der Nase zu fixieren
  • Bei nicht Gebrauch: Maske hinter den Ohren fassen, von Gesicht ziehen und in die Hälfte zusammenlegen (Innenfläche der Maske dabei nicht berühren)

Unter folgendem Link wird das korrekte Anlegen der Maske vorgezeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=l_Sr2cVHS5M

Schutzkonzept der Murg-Stiftung

Die Lockerungen des Bundes nach dem Lockdown müssen von Schutzkonzepten begleitet werden. Dies gilt gemäss BAG auch für die sozialen Institutionen, deren Arbeit bereits seit Beginn der Corona-Krise von Schutz- und Pandemiekonzepten sowie von Empfehlungen und Vorgaben von Bund und Kantonen geprägt ist. Vielen Dank den Mitarbeitenden, welche die Prozesse in vorbildlicher Weise mittragen und umsetzen, um den Bewohnerinnen und Bewohnern der Murg-Stiftung den bestmöglichen Schutz zu bieten.

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Solidarität kennt keine Grenzen

Während der letzten Wochen des vergangenen Jahres glich die Murg-Stiftung eines Bienenstocks. Fleissige Bewohnende und Mitarbeitende stellten duftende Gewürzöle, leckere Kuchen, weihnachtliche Sirups und feine Guezli her. Diese selbst gemachten Leckereien zusammen mit Eigenprodukten der Werkstatt wurden am 19. und 20. Dezember 2019 auf dem Klinikareal in Littenheid verkauft. Auch hier engagierten sich Bewohner und Bewohnerinnen mit viel Freude und Ausdauer, sodass ein stolzer Erlös von 2000.- Franken zustande kam.

In einem Auswahlverfahren bestimmten die Bewohnenden der Murg-Stiftung, dass das Geld dem Sozialwerk Pfarrer Sieber gespendet werden soll. So wurde am 6. Februar 2020 im Wohnheim ein feierlicher Anlass organisiert, wo der Kommunikationsbeauftragte des Sozialwerks den Spendencheck von zwei Bewohnenden freudig entgegennahm und einen grosses Dankeschön im Namen der Betreuten aussprach. Für alle Beteiligten war dieses vorweihnachtliche Projekt ein spürbarer Beweis dafür, dass Solidarität keine Grenzen kennt.

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