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Kurz-Ferien nach Lugano ins Hotel Pestalozzi

Ein Bericht von J.R.

Am Dienstagmorgen, 13. Oktober 2020 um 7h war es so weit: Wir durften mit Herrn Roberto Perugini für 2 Tage (1 Übernachtung) ins Tessin fahren. Eine Bewohnerin des Hauses Erle, 2 Bewohner des Hauses Sonnegg und ein Bewohner der Aussen-Wohngruppe fuhren mit unserem geschätzten Betreuer und Fahrer Herrn Perugini Richtung Süden. Das Wetter war schön und es hatte nicht übermässig Verkehr.

Die schöne Autobahnfahrt nach Zug hat uns gefallen. Im eigenen kleinen Bus der Murg-Stiftung wurden wir gut verpflegt (Wasser, Eistee, Cola, Riegel) nach eigener Wahl und Bedarf. Im Einkaufszentrum Zugerland in Steinhausen hatten wir alle eine Rast verdient und es gab im Café Bachmann einen Kaffee und ein feines Gipfeli. Nachher ging es weiter Richtung Süden. Bei einem Kiosk, wo die Leute bereits italienisch gesprochen haben, haben wir nochmals einen kurzen Halt gemacht.

Ein leichtes Mittagessen haben wir in einem typischen Tessiner Grotto in Lugano eingenommen. Nachher war die Zeit gekommen, dass wir im Hotel Pestalozzi das Zimmer beziehen konnten. Später gingen wir zu fünft ins Städtchen bummeln. Das Nachtessen im Hotel durfte jeder selber auswählen – Gutes Essen. Nachher durfte man spazieren gehen (zum See) oder das Zimmer geniessen.

2. Tag / 14. Oktober 2020

Das Morgenessen im Hotel war schön hergerichtet. Nachher ging es zum Markt nach Luino und zur Schokoladen-Fabrik Alprose. Man durfte aber auch im Hotel bleiben und das Zimmer geniessen (Lesen etc.).

Nochmals ein Essen im Hotel Pestalozzi und nachher Heimfahrt durch das Tal Mesocco und über den San Bernardino. Um 16.30 Uhr sind wir alle heil und zufrieden im Wohnheim Erle wieder angekommen.



S’Berner Oberland isch schön

Corona liess uns lange bibbern. Die geplanten Italien-Ferien im Juni mussten abgesagt werden und alle hofften nun, dass die Ferien im Herbst nicht dem gleichen Schicksal erliegen. Und Corona meinte es gut mit uns. Eine Gruppe der Murg-Stiftung durfte eine erholsame und erlebnisreiche Ferienwoche im wunderschönen Berner Oberland verbringen.

Hier einige der genannten Highlights der Ferienteilnehmer und Ferienteilnehmerinnen:

  • Das Haus
  • Mithelfen beim Kochen
  • Auswärts etwas trinken
  • Sessellift fahren
  • Das schöne Wetter
  • Die Berge und die Seen
  • Ins Restaurant gehen
  • Thun
  • Grillieren
  • Das schöne Zimmer
  • Die Umgebung
  • Alleine Ausflüge machen können
  • Schöne und grosse Fische
  • Auf den Berg gehen
  • Alles

Das Tomatenrätsel - Teil 2

Um dem Tomatenrätsel auf die Spur zu kommen, wurde die Person ausfindig gemacht, welche für das zwischenzeitliche Süditalien-Feeling in der Murg-Stiftung verantwortlich war. Sie ist uns Rede und Antwort gestanden, sodass das Rätsel nun als gelöst betrachtet werden kann.

Sascha Dimmeler, was hat es mit diesen Tomaten-Bildern auf sich?

Wir haben in der Murg-Stiftung an drei Tagen selber Tomaten-Sugo produziert. Da sind diese Fotos entstanden.

Wie kam es zur Idee, Sugo selbst zu produzieren?

In meiner Familie ist es seit 15 Jahren Tradition, dass an einem Wochenende im Jahr alle zusammen kommen um Tomaten-Sugo selber herzustellen. Dabei haben jeweils alle, vom Grossvater bis zum Jüngsten, ihre Aufgabe. Unsere italienische Nachbarin hat uns beigebracht, wie die Herstellung funktioniert.

Als es in der Murg-Stiftung darum ging, Produktvorschläge für den Markt zu machen, kam mir die Idee, dass wir auch mit den Bewohnenden Sugo herstellen könnten.

Wie viele Kilogramm Tomaten sind verarbeitet worden?

550 Kilogramm feinster Tomaten aus Apulien, Italien. Daraus entstanden etwa 650 Flaschen à 0.5 Liter Sugo.

Wie läuft die Produktion Schritt für Schritt ab?

  1. Tomaten sortieren und waschen
  2. Tomaten halbieren und Strunk rausschneiden
  3. Tomatenstücke auf einem Tuch auslegen, Salz darüber streuen, damit Flüssigkeit entzogen wird
  4. Tomatenstücke aufkochen, bis sie weich und matschig sind
  5. Stücke durch die Tomatenpassiermaschine lassen
  6. Den entstandenen Sugo dezent würzen, damit später nach persönlichem Geschmack verfeinert werden kann
  7. In Gläser abfüllen, diese etikettieren und dekorieren.

Wo können interessierte Schleckmäuler Sugo kaufen?

Entweder am Markt in Frauenfeld, wo die Murg-Stiftung mit einem Verkaufsstand vertreten sein wird, sobald die Corona-Situation dies zulässt. Ich hoffe, dass dies ab November möglich sein wird. Eine andere Möglichkeit ist, dass man sich bei Manuela Seitz meldet, welche in der Murg-Stiftung zuständig ist für den Verkauf (Tel.: 071 929 66 80).

Das Tomatenrätsel - Teil I

Man könnte sich in einem kleinen Dorf irgendwo in Süditalien wähnen, wenn man die folgenden Bilder betrachtet. Doch sie wurden in der Murg-Stiftung in Littenheid aufgenommen. Was es damit auf sich hat, wird demnächst an dieser Stelle genauer erklärt werden. Bleiben Sie dran!

Das Glückskrokodil - Bericht von Herrn Veit Gremli

Wir mussten etwas früher als sonst aufstehen. Bei einem kurzen Zwischenhalt konnten wir noch einen Bewohner der Aussenwohngruppe abholen. Auf der Autobahnging es dann Richtung Einkaufszentrum Zugerland. Dort gab es zum Wachwerden direkt einen Kaffee.

Dann ging es nach Baar zur Höhle. Der unscheinbare Eingang lag etwas in der Höhe. Dabei kam der eine oder andere ins Schnaufen beim Hochlaufen.

Durch den Bergbau und die Gewinnung von Tuffstein wurde dieses Höhlensystem erst entdeckt. Es ist relativ weiches Material und dadurch entstanden die Stalaktiten (hängende Formen) und die Stalagmiten (liegende oder stehende Formen). Faszinierend waren die Beleuchtung sowie die Beschreibungen am Wegesrand. Ich hätte mir etwas mehr Zeit gewünscht aber meine Mitbewohner wollten schnell weiter.

Die zweite Höhle lag etwas unterhalb. Sie wurde zuerst entdeckt und wurde durch einen unterirdischen See geschützt. Was zum Bau eines Entlastungsstollens führte. Sie ist die kleinere Höhle, dafür aber die interessantere. Sie birgt so Überraschungen wie die Schildkröte oder das Krokodil. Die Berührung des Krokodiles soll der Sage nach Glück bringen. Also haben alle das Krokodil betatscht.

Die Besichtigung war zu früh fertig so konnten wir noch die Fabrik anschauen. Es wird dort die Wasserkraft zu Strom umgewandelt. Auch ein Speicher ist dabei.

Durch einen Abstecher auf den höchsten Gipfel konnten wir über den ganzen Zugersee sehen. Es war wunderschönes Wetter und so war auch die Fernsicht schön.

Das Mittagessen wurde uns von der Murg-Stiftung offeriert. Wir konnten aus verschiedenen Menüs auswählen und so sind alle auf ihre individuelle Rechnung gekommen. Zum Dessert gab es nach einem Spaziergang am See noch eine Glace.

Die Heimfahrt war wenig spektakulär.

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